Was eine Maskierung leistet
Eine Maske verdeckt sichtbare Gesichtszüge, löscht aber nicht automatisch alle anderen Eindrücke einer Szene. Stimme, Körperbau, auffällige Kleidung, sichtbare Tätowierungen, Verhalten oder ein bereits bekanntes Fahrzeug können Hinweise sein. Ob deine Figur daraus einen Verdacht ableitet, hängt von der tatsächlichen Wahrnehmung im Rollenspiel ab.
Verdacht ist kein sicherer Name
Spiele einzelne Merkmale nur als Hinweise aus. Stimme, Kleidung, Fahrzeug oder Verhalten allein begründen höchstens einen Verdacht. Sicher identifizieren darfst du eine maskierte Person erst durch mehrere konkrete Hinweise aus dem Rollenspiel oder durch eine lückenlose Beobachtung vom unmaskierten zum maskierten Zustand. Namensanzeige, Server-ID, Sprachchat-Anzeige, Spielerliste, Liveübertragung und Wissen aus Discord sind keine Hinweise für deine Figur.
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Halte fest, welches Merkmal deine Figur wahrgenommen hat und ob sie es aus früherem Rollenspiel wirklich kennt.
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Trenne einen plausiblen Verdacht von einer bestätigten Identität.
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Gib der anderen Seite Raum, widersprüchliche Hinweise oder eine Verwechslung auszuspielen.
Maskiert handeln
Eine Maske verdeckt das Gesicht, aber nicht automatisch Stimme, Kleidung, Fahrzeug oder Verhalten. Sie garantiert daher keine Anonymität und löscht bereits sicher bekanntes Wissen nicht rückwirkend. Eine frühere Bekanntschaft reicht jedoch nicht aus, um jede maskierte Person ohne die veröffentlichte Kombination konkreter Hinweise sicher zu benennen.
Uneinigkeit nach einer Szene
Einen gewöhnlichen Erkennungsstreit klärt ihr erst nach der Szene. Wenn eine Identifizierung auf externem Wissen beruhte oder RP-11 verletzt haben könnte, sichere den Wahrnehmungszusammenhang als Aufnahme und nenne im Hilfebereich die tatsächlich wahrgenommenen Merkmale. Bei verbotenen Inhalten nach COM-03 oder einer echten akuten Notlage darfst du die Szene weiterhin klar OOC stoppen und verlassen.